VisualWSPR: Das neue WSPR RX/TX Programm für LINUX 
(PC und Raspi, Banana, Odroid...)

WSPR Sender/Empfänger  
mit komfortabler Benutzeroberfläche

STARK ERWEITERTE AKTUELLE LINUXVERSION

(allein dafür lohnt sich die Anschaffung eines ARM Minicomputers, läuft aber auch am PC)

Dieses Programm ist die stark erweiterte Linux Version, das bei weitem umfangreichste WSPR Empfangsprogramm dass es derzeit gibt.

Features:

WSPR Decoder von K9AN
FFT und GUI von DJ0ABR
Wasserfalldiagramm mit vielen Einstellmöglichkeiten
Liste empfangener Stationen
Direkte Kopplung mit WSPRNET.org, Spots werden im Minutentakt angezeigt
datenbankgestütze (SQlite) Speicherung der Spots von ein oder zwei Stationen
Listendarstellung mit direktem Vergleich von 2 Stationen
Grafische Darstellung auf Karten
Enthält ALLE Daten deiner jemals gesendeten oder empfangenen Spost (seit 2008, seit es WSPR gibt)
Steuerung des U02-DDS Synthesizers für WSPR Sendebetrieb via USB
Sende-/Empfangsbetrieb via Soundkarte mit jedem TRX
Multitasking Software macht reichlich Gebrauch von Multicore Prozessoren (auf ARM Boards ab Dualcore sinnvoll nutzbar)

ein paar Screenshots:

WSPR Empfangsfenster: Liste empfangener Stationen mit Vergleich: Liste der Spots mit Vergleich:

Systemvoraussetzungen:

Linuxrechner auf PC Basis oder ein ARM Scheckkartencomputer
ab 1 GHz CPU Takt
ab 1GB RAM
für ARM Computer: schnelle SD (Class 10) oder eMCC Karte (ab V4.0)
als Sender entweder ein U02-DDS-Synthesizer, angeschlossen via USB oder
ein normaler Transceiver mit einem handelsüblichen USB-Seriell Konverter für die PTT Steuerung

das Programm wurde getestet auf Ubuntu und debianbasierenden Distributionen sowie Opensuse.

 

Programminstallation:

Das sind die Schritte zur erfolgreichen Installation:

  1. Download der zum Computer passenden Version
  2. Installation von ein paar Systemprogrammen
  3. Prüfen der mono Version und ggf. baue einer aktuellen Version
  4. Installation des WSPR Programms

diese 4 Schritte werden im folgenden beschrieben:

 

1. DOWNLOAD 

fertige Binary Images Version 3.03-(inkl. SDR):

neu in V3.02: integrierter I/Q Demodulator. Es können jetzt herkömmliche Empfänger als auf SDR Empfänger benutzt werden.

32-bit PC Version:

für PCs mit installiertem 32-bit Linux -> DOWNLOAD

64-bit PC Version:

für PCs mit installiertem 64-bit Linux -> DOWNLOAD

ARM 32-bit Version (für Singleboad Computer wie Raspberry, Odroid, Banana  ...):

für Platinen mit ARM Prozessor (Banana-PI, Odriod, Cubieboard, RaspberryPI2-Mod.B usw...). Für Dual- oder Quadcore CPUs (oder besser). (Nicht lauffähig auf langsamen Singlecore CPUs wie dem älteren Raspberry usw)
-> DOWNLOAD

fertige Images für Raspberry, Odroid und Banana werden von DG6RCH immer wieder aktualisiert und können hier heruntergeladen werden.

ladet euch also eine der ZIP Dateien herunter. Die Installation wird später in Punkt 4 beschrieben.

U02-DDS Syntesizer:

wenn der U02 DDS Synthesizer als WSPR Sender zum Einsatz kommt, dann sollte ein Firmwareupgrade durchgeführt werden -> DOWNLOAD

 

2. Installation vom Systemprogrammen:

ein paar Systemprogramme müssen installiert werden, dazu benutzt man die Software-Installationstools seiner Linux-Distribution. Man installiert folgende Pakete:

libsndfile1 (heißt ev. auch libsndfile)
libsndfile1-dev (heißt ev. auch libsndfile-devel)
libfftw3-3 (heißt ev. auch libfftw3)
libfftw3-dev (heißt ev. auch libfftw3-devel)
mono-complete
gcc
make
unzip

je nach Version kann sich obiger Dateiname geringfügig ändern. Lassen sich obige Pakete nicht installieren, so sucht man nach alternativen Namen.

Raspberry PI 2 Model B benötigt zusätzlich folgende Pakete:

libtool
gettext
autoconf

 

Beispiel: In der Konsole gibt man ein

Ubuntu/Debian:     

sudo apt-get  install  libsndfile
usw...

Opensuse:  

sudo zypper in libsndfile
usw ...

 

zusätzlich dazu muss das Paket SQlite installiert sein (normalerweise die Version 3, also SQlite3). Da das bei allen mir bekannten Linuxdistributionen bereits standardmäßig installiert ist, braucht man hier nichts mehr zu machen.

 

3a. Aktualisieren der Version des Pakets "mono":

Im Moment werden bei allen mir bekannten Linuxdistributionen relativ alte und fehlerbehaftete Versionen des Pakets "mono" mitgeliefert, auch ein normaler Update ist nicht aktuell genug.

Aus diesem Grund muss die aktuellste Version selbst gebaut werden, was allerdings sehr einfach durch Eingabe einiger Kommandos in der Konsole zu erledigen ist. Je nach Geschwindigkeit des PC und des Internets kann das aber einige Zeit dauern (eine bis mehrere Stunden).

Man öffnet eine Konsole und geht in sein home Verzeichnis (wo man in der Regel sowieso schon drin ist). Dort gibt man der Reihe nach ein:

git clone git://github.com/mono/mono.git
cd mono
git checkout mono-3.12.0-branch   (oder eine spätere stabile Version)
./autogen.sh --prefix=/usr/local 
make
sudo make install 

Nach jeder Eingabe warten bis er fertig ist, wie gesagt, das kann länger dauern.

Jetzt den Computer neu booten !

Mögliches Problem (nur für Benutzer außerhalb US oder UK):
Wenn einige Zeit nach dem Ausführen des Kommandos make die Fehlermeldung  "Input string is not in the correct format" angezeigt wird, so liegt das an den Spracheinstellungen. In diesem Fall muss man das System auf Englisch zurückstellen. Nachdem make erfolgreich durchgelaufen ist, kann man wieder Deutsch einstellen. Beispiel: beim raspberry geht das mit dem Kommando raspi-config.

Mögliches Problem bei der Ausführung von make:
Wenn make abbricht mit der Meldung "The compiler gmcs doesnt appear to be usable", dann führe zunächst das Kommando: make get-monolite-latest aus und danach wieder make .

3b. Aktualisieren der gdi Libs:

Diese Bibliotheken sorgen für das Zeichnen der Bedienelemente am Bildschirm. Auch hier werden oft alte Versionen mit Ubuntu und anderen Distries mitgeliefert, ein Update kann daher nicht schaden. Dazu führt man folgende Befehle in der Kommandozeile aus:

Vorbereitung:

Ubuntu:   sudo  apt-get  install  libgtk2.0-dev  libjpeg8-devel

Opensuse: mit YAST installieren:  glib2-del , cairo-devel, libjpeg8-devel

git clone git://github.com/mono/libgdiplus
cd libgdiplus
./autogen.sh --prefix=/usr/local
make
sudo make install

3c. Installation von HAMLIB:

HAMLIB wird benutzt zur Fernsteuerung von Transceivern über die CAT Schnittstelle. Für die meisten Distributionen stehen fertige Pakete von hamlib zur Verfügung. Manchmal muss man vorher noch das passende Repository einbinden damit hamlib im Internet für die Installation gefunden wird.

Opensuse: 
füge diese Repository hinzu:  download.opensuse.org/repositories/hamradio/openSUSE_13.2  (oder die gewünschte OpenSuse Version).
Danach kann man hamlib mit Hilfe von Yast installieren. Zusätzlich kann man grig installeiren.

Ubuntu
soviel ich gesehen habe ist das Repository bereits fertig eingebunden. Die Installation erfolgt daher einfach durch Eingabe von:
apt-get install libhamlib-utils  grig

Prüfen der erfolgreichen Installation:
wenn hamlib richtig installiert wurde kann man mit dem Befehl:  rigctl  --list  eine Liste der unterstützten Transceiver ausgeben lassen.
Auch mit grig läßt sich eine sehr gute Prüfung durchführen.

4. Programminstallation:

unterhalb seines Benutzerverzeichnisses (also z.B.:  /home/bananapi) erstellt man ein Unterverzeichnis mit dem Namen wsprcan-master (oder irgend einem anderen Namen). Die zuvor heruntergeladene ZIP Datei kopiert man hier hinein. Jetzt muss noch die ZIP Datei entpackt werden mit:

unzip  wspr_xxx.zip  (Name je nach Version 32,64 bit oder ARM verschieden)

Das wars, wir sind fertig.  Unterhalb des Benutzerverzeichnisses ist jetzt das Unterverzeichnis  wsprcan-master, hier befinden sich alle Dateien.

Das WSPR Programm wird aufgerufen mit: 

mono visualwspr.exe

Wer es möchte kann sich diesen Aufruf auf ein Desktop-Symbol legen um es mit der Maus starten zu können. Wie das genau geht hängt von der Linuxdistribution ab. Aus einer Konsole heraus lässt es sich auch so starten. Der Start aus der Konsole hat den Vorteil, dass man den internen Programmablauf anhand der ausgegebenen Diagnosemeldungen verfolgen kann, so lassen sich Probleme leichter identifizieren.

 

5. Soundkartenauswahl:

das Programm greift auf die Default-Soundkarte zu. Das funktioniert normalerweise da man über eine Soundkarte verfügt.

Es gibt einige Spezialfälle wo die Soundkarte nicht, oder nicht die richtige, gefunden wird (z.B. wenn man 2 Soundkarten hat, wenn man über das Netzwerk zugreift, Verwirrungen im Zusammenhang mit Pulseaudio usw.)

Diesen Fall löse ich durch eine Konfigurationsdatei, in manchen Linuxinstallationen gibt es diese schon, in anderen fehlt sie und man muss sie erstellen. Die Datei heißt asound.cfg und befindet sich im Verzeichnis /etc. Sie sieht folgendermaßen aus (hier am Beispiel des Banana PI mit Lubuntu):

pcm.!default {
type hw
card 0
device 0
}
ctl.!default {
type hw
card 0
}

Beispiel: zusätzlich zur internen Soundkarte steckt man eine externe USB Soundkarte an. 

mit dem Befehl:  aplay  -l  (das -l ist ein Strich Lima) kann man sich die vorhandenen Soundkarten auflisten lassen. Die Karte 0 (card 0) ist in der Regel die interne Soundkarte. Die zweite USB Soundkarte bekommt dann die Nummer card 1.

Will man diese zweite Soundkarte benutzen, so ändert man in obiger Datei die Einträge card 0 nach card 1 ab. Dadurch wird die USB Soundkarte zur Default-Soundkarte (nach der Änderung bitte neu starten).

Raspberry PI2-Mod.B:

unter Raspbian ist das alles anders, wie DG6RCH herausgefunden hat. Möchte man eine externe USB Soundkarte benutzen, was wegen dem Line-IN wohl erforderlich ist, so muss man folgende Änderungen in Systemdateien durchführen:

Datei: /etc/modprobe.d/alsa-base.conf

in der Zeile: options snd- usb-audio index=-2 ändern auf index=0

Datei: /etc/modules

anfügen der Zeile: snd-usb-audio
sowie mit einem vorangestellten # die vorhande Zeile snd-bcm2835 auskommentieren, damit ist die interne Soundkarte abgeschaltet

danach neu booten.

Sound Aufnahme Optionen (ab Software Version 2.0):

dieses Programm benutzt das Linux Tool arecord um von der Soundkarte aufzuzeichnen.
Die Kommandozeilenoptionen sind:  -d 112 -f S16_LE -r 12000 -t wav

Manchmal kann es notwendig sein weitere Optionen hinzuzufügen, etwa um eine andere Soundkarte oder Kanal auszuwählen usw.

Diese zusätzlichen Optionen können im Setup Fenster eingetragen werden.

(Ich benutze manchmal die zusätzliche Option:  -Dplug:default . Das brauche ich dann, wenn ich das Programm auf einem Odroid Computer laufen lasse und es via Netzwerk fernbediene. Das ist schon etwas spezieller, zeigt aber was es alles für Möglichkeiten gibt).

 

6a. PTT Steuerung via RTS/DTR:

Hier wird beschrieben, wie die PTT eines Transceivers gesteuert wird.
(Wer einen U02-DDS Synthesizer benutzt kann diese Beschreibung überspringen)

Zur PTT Steuerung wird ein USB-Seriell Konverterkabel benutzt wie es sehr preiswert in jedem PC Laden zu bekommen ist.

Die PTT-Steuerung befindet sich an Pin 4 und alternativ auch an Pin 7 des 9-pol Sub-D Steckers. Allerdings muss der Ausgangspegel dieser Leitung noch zum PTT Eingang des Transceivers passend gemacht werden was jedoch sehr einfach ist.

(Wer bereits ein Soundkarteninterface mit PTT Steuerung hat, z.B. für PSK31, der hat folgendes vielleicht schon erledigt)

Dieses Bild zeigt den Aufbau. Der Transistor ist mit Sicht von unten auf die drei Pins gesehen gezeichnet. Die 3 Bauteile können leicht ins Steckergehäuse eingebaut werden.

Auf der Transceiverseite wird üblicherweise ein 6-pol PS2 Stecker für den Packet-Radio bzw.DATA Anschluss des Transceivers benutzt werden. Bei älteren Transceivern kann natürlich auch ein anderer, passender PTT Anschluss benutzt werden

Man verbindet Pin-5 des 9-pol Steckers mit dem Masse (GND) Pin der DATA Buchse.
Den Anschuss D (Drain) des BS170 verbindet man mit dem PTT Pin der DATA Buchse.

Bei der Gelegenheit können auch gleich die Audioanschlüsse gemacht werden, wie es im Kapitel "Anschluss der Soundkarte" beschrieben ist.

Fertig, jetzt kann das WSPR Programm die PTT steuern.

Bitte nicht vergessen, dass bei den meisten Transceiver über einen Menüpunkt die DATA (Packet-Radio) Buchse aktiviert werden muss !

! der aktive User Account muss die passende Berechtigung haben um auf den USB-serial Konverter (tty device) zuzugreifen.

ARM-Lubuntu: das ist standardmäßig OK, keine weiteren Aktionen erforderlich.

Ubuntu and Opensuse:  der normale Benutzer hat KEINE Zugriffsrechte. Entweder man startet das Programm als Administrator (root), oder besser, man für die Zugriffrechte seinem User Account hinzu. Das geht mit folgendem Kommando sehr einfach:  sudo   gpasswd   --add   username   dialout  (wobei username der Name des aktuell benutzten Logins ist). Nach diesem Eintrag bitte neu booten damit die Änderung wirksam wird.

 

6b. PTT Steuerung und automatische Frequenzeinstellung via HAMLIB:

Ab Version 2.1 unterstützt visualwspr die Transceiversteuerung via HAMLIB. Dazu muss hamlib natürlich installiert sein, wie oben beschrieben.

Es muss eine Anpassung an den eigenen Transceiver vorgenommen werden. Im Setup Fenster wählt man PTT-Mode: rigctl(hamlib) aus. Die Zeile RIG Control Script sieht standardmäßig so aus:

rigctl -m 114 -r /dev/ttyUSB1 -s 4800

Hier ändert man folgendes ab:

-m 114 ... anstelle der 114 muss die Transceivernummer des eigenen Funkgerätes eingetragen werden. die unterstützten Transceiver kann man in der Konsole mit dem Kommando rigctl -l  ausgeben lassen, eine mehr oder weniger aktuelle Liste befindet sich am Ende dieser Seite.

-f /dev/ttyUSB1 ... die Bezeichnung der seriellen Schnittstelle an welcher der Transceiver angeschlossen ist. In aller Regel wird man einen USB/Seriell Adapter benutzen. Dieser hat unter Linux die Bezeichung /dev/ttyUSB0, /dev/ttyUSB1, /dev/ttyUSB2 ... usw. Die genaue Bezeichnung des eigenen USB/seriell Wandlers kann man mit dem Konsolenkommando  ls  /dev/tty*  ausgeben lassen. Hat man mehrere Wandler angeschlossen, muss man probieren welche der richtige ist, es ist aber empfehlenswert nur einen USB/seriell Wandler zu benutzen, das beugt Verwirrung vor. Bitte nicht vergessen, dass der eigene User Account zur Gruppe "dialout" gehören muss um Zugriff auf die seriellen Schnittstellen zu bekommen. Das kann man prüfen mit dem Konsolenkommendo groups , hier muss auch dialout ausgedruckt werden. Falls nicht dann bitte in der Benutzerverwaltung eintragen.

-s 4800 ... das ist die Baudrate zur Übertragung zum Transceiver. Hat der Transceiver ein Menü zur Einstellung der Baudrate, so muss dort natürlich die selbe angegeben werden. Es ist empfehlenswert hohe Baudraten zu benutzen, falls das möglich ist.

Weitere Optionen:

Benutzt man einen ICOM Transceiver so benötigt dieser eine CIV Adresse. Im Menü des Transceivers stellt man eine ein, oder übernimmt die voreingestellte. 
Beispiel: der Transceiver hat die CIV Nummer 127, dann ergänzt man die obige Zeile mit:  -c  127 (zwischen allen Eingaben muss ein Leerzeichen sein !)

automatisch hinzugefügte Einträge:

folgende Angaben ergänzt visualwspr automatisch, man muss sich nicht darum kümmern, ich erwähne es hier nur der Vollständigkeit wegen:

F 7038600 ... die Freuquenz. Bei jedem Bandwechsel wird damit der Transceiver auf die neue Frequenz umgeschaltet

T 0 oder T 1 ... damit wird die PTT des Transceivers geschaltet (falls PTT mode: rigtcl(hamlib) gewählt wurde).

7. weitere nützliche Einstellungen

alle temporären Daten werden im Unterverzeichnis wav gespeichert und nach der Auswertung wieder gelöscht. Wenn man keine Festplatte sondern eine SD Karte benutzt so kann man deren Lebensdauer verlängern wenn man dieses wav Verzeichnis als Ram-Disk anlegt.

Als root öffnet man die Datei:
/etc/fstab

und trägt dort folgende Zeile ein:

tmpfs   /home/userxyz/wsprcan-master/wav   tmpfs   nodev,nosuid,size=25M,mode=1777   0    0

Jetzt hat man eine 25MB große Partition im RAM und die SD Karte wird geschont.

Nach dem Eintrag bitte neu booten.

 

8. Erster Programmstart

Beim ersten Start geht sofort das Setup Fenster auf. Hier trägt man Rufzeichen und QTH-Locator ein. Weiters kann man die PTT aktivieren (external TRX) und mit dem Knopf "PTT manual ON/OFF" testen.

Außerdem gibt man die WSPR Parameter: Power, TX Interval und offset ein.

Danach geht man in der Reiter "WSPR Spots" und trägt bei Call-1 sein eigenes Rufzeichen und bei Call-2 das Rufzeichen eines Freundes ein mit dem man sich vergleichen möchte.

"WSPR-RX" ist das Hauptfenster des WSPR Empfängers. Nach dem Programmstart wird auf den Beginn eines WSPR Intervalls (geradzahlige Minute) gewartet, dabei zeigt die Statuszeile an: "wait for start".

Sobald ein WSPR Intervall beginnt startet die Aufzeichnung was man im Wasserfall und Spektrum beobachten kann. Jetzt kann man auch die Aufnahmelautstärke der Soundkarte so justieren dass die Ausstueuerungsanzeige (unten rechts) im grünen oder gelben Bereich ist. Unter Linux stellt man die Aufnahmelautstärke mit dem Alsamixer oder dem Pulseaudio-Volume-Control ein, je nachdem was im System eingerichtet ist.

! Nach dem Start wird im Hintergrund die WSPR Datenbank aufgebaut. Dazu werden alle jemals getätigten Spots (ab 2008) geladen und gespeichert. Im oberen Teil des Programmfensters steht "Database from ...". Hier sieht man welcher Zeitraum bereits geladen wurde. Die Datenbank baut sich im Hintergrund langsam auf, das kann sehr lange dauern. Da das System mit dieser Arbeit sehr ausgelastet ist sollte man warten bis alle Spots verarbeitet wurden bevor man den normalen Betrieb aufnimmt. Startet man das Programm aus einem Terminal (mit: mono visualwspr.exe) so kann man die Bearbeitungsschritte im Terminal verfolgen.

Jetzt ist alles fertig um mit dem Programm zu spielen, die weiteren Funktionen kannst du selbst entdecken, ich wünsche dabei viel Spaß !

DJ0ABR
Kurt

Anhang A:  Liste der Transceivernummern für rigctl, Stand 2014

101 Yaesu FT-847 0.5 Beta

103 Yaesu FT-1000D 0.0.6 Alpha

104 Yaesu MARK-V FT-1000MP 0.0.5 Alpha

105 Yaesu FT-747GX 0.4.1 Beta

106 Yaesu FT-757GX 0.4.1 Beta

107 Yaesu FT-757GXII 0.4 Stable

109 Yaesu FT-767GX 1.0 Stable

110 Yaesu FT-736R 0.3 Stable

111 Yaesu FT-840 0.1 Untested

113 Yaesu FT-900 0.1 Untested

114 Yaesu FT-920 2010-08-23 Stable

115 Yaesu FT-890 0.1 Stable

116 Yaesu FT-990 0.2.1 Alpha

117 Yaesu FRG-100 0.4 Beta

118 Yaesu FRG-9600 0.2 Untested

119 Yaesu FRG-8800 0.2 Untested

120 Yaesu FT-817 0.5.1 Beta

121 Yaesu FT-100 0.4.1 Beta

122 Yaesu FT-857 0.4 Beta

123 Yaesu FT-897 0.3.3 Beta

124 Yaesu FT-1000MP 0.1.1 Beta

125 Yaesu MARK-V Field FT-1000MP 0.0.5 Alpha

126 Yaesu VR-5000 0.2 Alpha

127 Yaesu FT-450 0.22.1 Beta

128 Yaesu FT-950 0.22.2 Stable

129 Yaesu FT-2000 0.22.1 Stable

130 Yaesu FTDX-9000 0.22.1 Untested

131 Yaesu FT-980 0.1 Alpha

132 Yaesu FT-DX5000 0.22 Alpha

133 Vertex Standard VX-1700 1.1 Alpha

201 Kenwood TS-50S 0.8 Untested

202 Kenwood TS-440 0.8.0.6.1 Alpha

203 Kenwood TS-450S 0.8.1 Beta

204 Kenwood TS-570D 0.8.2 Stable

205 Kenwood TS-690S 0.8.1 Beta

206 Kenwood TS-711 0.8.0.6.1 Untested

207 Kenwood TS-790 0.8.2 Alpha

208 Kenwood TS-811 0.8.0.6.1 Untested

209 Kenwood TS-850 0.8.1 Beta

210 Kenwood TS-870S 0.8.0 Beta

211 Kenwood TS-940S 0.8.0.6.1 Alpha

213 Kenwood TS-950SDX 0.8 Beta

214 Kenwood TS-2000 0.8.4 Beta

215 Kenwood R-5000 0.6.1 Alpha

216 Kenwood TS-570S 0.8.1 Stable

217 Kenwood TH-D7A 0.5 Alpha

219 Kenwood TH-F6A 0.5 Beta

220 Kenwood TH-F7E 0.5.1 Beta

221 Elecraft K2 20120615 Beta

222 Kenwood TS-930 0.8 Untested

223 Kenwood TH-G71 0.5 Beta

224 Kenwood TS-680S 0.8.1 Beta

225 Kenwood TS-140S 0.8.1 Beta

226 Kenwood TM-D700 0.5 Beta

227 Kenwood TM-V7 0.5 Beta

228 Kenwood TS-480 0.8.5 Untested

229 Elecraft K3/KX3 20120615 Beta

230 Kenwood TRC-80 0.8 Alpha

231 Kenwood TS-590S 0.8.1 Beta

232 SigFox Transfox 20111223 Alpha

233 Kenwood TH-D72A 0.5.1 Alpha

234 Kenwood TM-D710 0.5 Untested

302 Icom IC-1275 0.7 Beta

303 Icom IC-271 0.7 Untested

304 Icom IC-275 0.7.1 Beta

306 Icom IC-471 0.7 Untested

307 Icom IC-475 0.7.1 Beta

309 Icom IC-706 0.7.1 Untested

310 Icom IC-706MkII 0.7.1 Untested

311 Icom IC-706MkIIG 0.7.2 Stable

312 Icom IC-707 0.7 Untested

313 Icom IC-718 0.7.1 Beta

314 Icom IC-725 0.7.1 Stable

315 Icom IC-726 0.7 Stable

316 Icom IC-728 0.7 Untested

319 Icom IC-735 0.7.1 Beta

320 Icom IC-736 0.7 Untested

321 Icom IC-737 0.7 Untested

322 Icom IC-738 0.7 Untested

323 Icom IC-746 0.7.1 Beta

324 Icom IC-751 0.7.1 Beta

326 Icom IC-756 0.7.1 Alpha

327 Icom IC-756PRO 0.7 Untested

328 Icom IC-761 0.7.1 Stable

329 Icom IC-765 0.7 Stable

330 Icom IC-775 0.7.1 Untested

331 Icom IC-781 0.7.1 Untested

332 Icom IC-820H 0.7 Alpha

334 Icom IC-821H 0.7 Alpha

335 Icom IC-970 0.7 Untested

336 Icom IC-R10 0.7 Untested

337 Icom IC-R71 0.7 Untested

338 Icom IC-R72 0.7 Untested

339 Icom IC-R75 0.7 Beta

340 Icom IC-R7000 0.7.0 Alpha

341 Icom IC-R7100 0.7.0 Untested

342 Icom ICR-8500 0.7.1 Beta

343 Icom IC-R9000 0.7.1 Alpha

344 Icom IC-910 0.7.1 Beta

345 Icom IC-78 0.7 Untested

346 Icom IC-746PRO 0.7 Stable

347 Icom IC-756PROII 0.7 Alpha

351 Ten-Tec Omni VI Plus 0.2 Beta

352 Optoelectronics OptoScan535 0.3 Beta

353 Optoelectronics OptoScan456 0.3 Beta

354 Icom IC ID-1 0.7 Untested

355 Icom IC-703 0.7 Untested

356 Icom IC-7800 0.7.2 Untested

357 Icom IC-756PROIII 0.7.1 Beta

358 Icom IC-R20 0.7 Untested

360 Icom IC-7000 0.7.2 Beta

361 Icom IC-7200 0.7 Beta

362 Icom IC-7700 0.7.1 Stable

363 Icom IC-7600 0.7 Beta

364 Ten-Tec Delta II 0.1 Untested

365 Icom IC-92D 0.7 Untested

366 Icom IC-R9500 0.7.1 Untested

367 Icom IC-7410 0.7 Untested

368 Icom IC-9100 0.7 Untested

369 Icom IC-RX7 0.7 Untested

401 Icom IC-PCR1000 0.8 Beta

402 Icom IC-PCR100 0.8 Beta

403 Icom IC-PCR1500 0.8 Beta

404 Icom IC-PCR2500 0.8 Beta

501 AOR AR8200 0.6.1 Alpha

502 AOR AR8000 0.6.1 Beta

503 AOR AR7030 0.4.1 Beta

504 AOR AR5000 0.6.1 Beta

505 AOR AR3030 0.4 Untested

506 AOR AR3000A 0.5 Beta

508 AOR AR2700 0.6 Untested

513 AOR AR8600 0.6.1 Beta

514 AOR AR5000A 0.6 Alpha

515 AOR AR7030 Plus 0.1 Beta

516 AOR SR2200 0.1 Beta

605 JRC NRD-525 0.1 Alpha

606 JRC NRD-535D 0.6 Stable

607 JRC NRD-545 DSP 0.6 Beta

801 Uniden BC780xlt 0.3 Untested

802 Uniden BC245xlt 0.3 Untested

803 Uniden BC895xlt 0.3 Untested

804 Radio Shack PRO-2052 0.3 Untested

806 Uniden BC250D 0.3 Untested

810 Uniden BCD-396T 0.3 Alpha

811 Uniden BCD-996T 0.3 Alpha

812 Uniden BC898T 0.3 Untested

902 Drake R-8A 0.5.1 Beta

903 Drake R-8B 0.5 Untested

1004 Lowe HF-235 0.3 Alpha

1103 Racal RA6790/GM 0.1 Untested

1105 Racal RA3702 0.1 Alpha

1204 Watkins-Johnson WJ-8888 0.2 Untested

1402 Skanti TRP8000 0.2 Untested

1404 Skanti TRP 8255 S R 0.1 Untested

1501 Winradio WR-1000 0.6 Untested

1502 Winradio WR-1500 0.6 Untested

1503 Winradio WR-1550 0.6 Untested

1504 Winradio WR-3100 0.6 Untested

1505 Winradio WR-3150 0.6 Untested

1506 Winradio WR-3500 0.6 Untested

1507 Winradio WR-3700 0.6 Untested

1601 Ten-Tec TT-550 0.2 Beta

1602 Ten-Tec TT-538 Jupiter 0.6 Beta

1603 Ten-Tec RX-320 0.6 Stable

1604 Ten-Tec RX-340 0.3 Untested

1605 Ten-Tec RX-350 0.1 Untested

1607 Ten-Tec TT-516 Argonaut V 0.2 Stable

1608 Ten-Tec TT-565 Orion 0.5 Beta

1609 Ten-Tec TT-585 Paragon 0.3 Beta

1611 Ten-Tec TT-588 Omni VII 0.3 Alpha

1612 Ten-Tec RX-331 0.1 Beta

1613 Ten-Tec TT-599 Eagle 0.4 Untested

1701 Alinco DX-77 0.7 Beta

1801 Kachina 505DSP 0.3 Alpha

1901 Hamlib RPC rig 0.3 Beta

2201 TAPR DSP-10 0.2 Alpha

2301 Flex-radio SDR-1000 0.2 Untested

2303 DTTS Microwave Society DttSP IPC 0.2 Alpha

2304 DTTS Microwave Society DttSP UDP 0.2 Alpha

2401 RFT EKD-500 0.4 Alpha

2501 Elektor Elektor 3/04 0.4 Stable

2502 SAT-Schneider DRT1 0.2 Beta

2503 Coding Technologies Digital World Traveller 0.1 Untested

2506 AmQRP DDS-60 0.1 Alpha

2507 Elektor Elektor SDR-USB 0.3.1 Stable

2508 mRS miniVNA 0.1 Alpha

2509 SoftRock Si570 AVR-USB 0.2 Beta

2511 KTH-SDR kit Si570 PIC-USB 0.2 Beta

2512 FiFi FiFi-SDR 0.5 Beta

2513 AMSAT-UK FUNcube Dongle 0.2 Beta

2514 N2ADR HiQSDR 0.2 Untested

2601 Video4Linux SW/FM radio 0.2.1 Beta

2602 Video4Linux2 SW/FM radio 0.2.1 Alpha

2701 Rohde&Schwarz ESMC 0.1 Alpha

2702 Rohde&Schwarz EB200 0.1 Untested

2801 Philips/Simoco PRM8060 0.1 Alpha

2901 ADAT www.adat.ch ADT-200A 1.36 Beta